STRAFVERTEIDIGUNG

Jugendstrafrecht

Grundsätzlich soll im Jugendstrafrecht nicht die Schuld eines Beschuldigten im Mittelpunkt stehen, sondern der sogenannte Erziehungsgedanke. Trotz dieses heeren Anspruchs haben nicht nur die Jugendgerichte, sondern zusätzlich nicht weniger als sieben das Jugendgerichtsgesetz ändernde Gesetze letztendlich zu einer verschärften Umgangsweise mit jungen Beschuldigten im Strafverfahren geführt.

Zu nennen sind insbesondere die Einführung der Sicherungsverwahrung für Heranwachsende, die Stärkung der Opferrechte im Jugendstrafverfahren sowie die Tendenz in der höchstrichterlichen Rechtssprechung, die Jugendstrafe bei der Bestimmung der „Schwere der Schuld“ unter generalpräventiven Gesichtspunkten zu bemessen.

Zunehmend wird das Jugendstrafverfahren nach den Maßstäben des Erwachsenenstrafrechts behandelt.

Um dennoch die Vorteile des Jugendgerichtsgesetzes für den Jugendlichen (also den 14 bis 17jährigen) oder für den Heranwachsenden (den 18 bis 20jährigen) nutzbarmachen zu können, bedarf es einer Verteidigung, welche das gesamte Repertoire an Möglichkeiten der Verfahrensgestaltung beherrscht.

Ufer Knauer Rechtsanwälte beherrschen die vielfältigen Verteidigungsansätze, die sich aufgrund der unterschiedlichen Erledigungsformen des Jugendstrafverfahrens aus der großen Auswahl an abgestuften Sanktionen und - nicht zuletzt - aus der Zusammenarbeit mit den jungen Mandanten und den an seiner Erziehung Beteiligten und mit der Jugendgerichtshilfe ergeben.